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**** Medical Wellness am Berg

 

Kraft - Seminar :

 

"Ich bin dann mal weg -
                       mein Stress  hat  Pause!

 

 Aufsteigen. Aussteigen.

...nicht aus dem Auto sondern aus dem Alltag...

...und Ankommen

im Leben...!

 

 

  

Paar - Seminar :

 

"Gehen Sie mit Ihrem Partner nicht nur auf den Berg, sondern auf Beziehungsreise..."

 

Info - Ablauf & Termine auf Anfrage

 

Sexualität nach medizinischen Eingriffen

 

Gebärmutterentfernung:

Der Anteil jener Frauen, die sich einer Entfernung der Gebärmutter und/oder der Eierstöcke unterziehen müssen, steigt mit zunehmendem Alter an. Die Entfernung ist jedoch kein Hinderungsgrund für ein erfülltes Sexualleben. Für den Geschlechtsverkehr hat die Gebärmutter keine Funktion. Infolge der Operation können jedoch Schmerzen durch Verwachsungen im Bauchraum oder durch Narben im Scheidenblindsack auftreten, die das sexuelle Interesse einschränken und das Vergnügen mindern. Manche Frauen empfinden nach der Operation seelische Schmerzen, weil der Körper durch den Verlust der Gebärmutter nicht mehr als "intakt" wahrgenommen wird. Werden auch die Eierstöcke entfernt, sinkt der Östrogenspiegel.

Krebsoperation:

Krebsoperationen können sich sehr stark auf die Sexualität in einer Partnerschaft auswirken. Körperliche Folgen einer Strahlentherapie sind u.a. auch Entzündungen in der Scheide, die aber behandelt werden können. Krebsoperationen - das betrifft insbesondere den Brustkrebs - können eine große Belastung für die Beziehung darstellen. Beide Partner müssen lernen, sich in ihrer Sexualität neu zu finden und beispielsweise mit einer körperlichen Veränderung umzugehen. Gerade nach Krebstherapien bedeutet jedoch die Möglichkeit der körperlichen Nähe, Zärtlichkeit und auch der Befriedigung der sexuellen Lust eine enorme Steigerung der Lebensqualität.

Andere Erkrankungen:

Internistische Erkrankungen treten mit zunehmendem Alter häufiger auf, diese beeinflussen den Sexualkontakt natürlich auch negativ. Dazu zählen Diabetes, Bluthochdruck, rheumatische Erkrankungen und viele andere. Auch seelische Erkrankungen und Depressionen wirken sich sehr stark auf das Sexleben aus.

 

Harninkontinenz: 

Ein anderes Problem, das die sexuelle Aktivität im Alter einschränken kann, ist die Harninkontinenz. Wobei hier zu beachten ist, dass sich diese Störung nicht nur auf Frauen beschränkt, die Kinder geboren haben, sondern jede Frau treffen kann. Der unkontrollierte Harnverlust während des Geschlechtsverkehrs wird von vielen Frauen als störend und beschämend empfunden, so dass sie den sexuellen Kontakt meiden. Die Inkontinenz lässt sich jedoch in vielen Fällen gut therapieren. Die exakte Diagnostik ist dabei unerlässlich, infolge können die Beschwerden durch Medikamente oder Operationen gebessert werden. Auch spielt das Training der Beckenbodenmuskulatur eine große Rolle bei der Behandlung.

 

Nebenwirkung von Medikamenten:

Senioren müssen im Vergleich zu jüngeren Menschen meist wesentlich häufiger Medikamente einnehmen. Viele Präparate können über Wechselwirkungen direkt oder indirekt das Lustgefühl mindern.