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Häufige Fragen zur Sexualität

Störungen sind kulturabhängig

Als Störung werden Ausprägungen des Sexualverhaltens bzw. des sexuellen Erlebens bezeichnet, die durch den Betroffenen selbst als „Störung“ empfunden werden.

Dabei ist es möglich, dass eine derartige Störung nicht als solche erkannt werden kann, weil der Betroffene sich der möglichen Qualität sexueller Entfaltung nicht bewusst ist.

Darüber hinaus kann z. B. ein Leidenszustand aufgrund von Partnerlosigkeit als Störung empfunden werden, ein bewusster Verzicht auf einen Partner wird hingegen nicht als Störung eingeschätzt.

Insofern der Betroffene seine sexuellen Neigungen bzw. das daraus resultiere Verhalten nicht als Störung empfindet, aber Partner bzw. Gesellschaft diese Vorlieben anders bewerten, so kann dieser Konflikt als Störung wahrgenommen werden.

Zahlen über Sex

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Sexualleben ist ziemlich verbreitet und eher hoch. Viele haben gar keine Gelegenheit und sind auf Selbstbefriedigung angewiesen. Aber auch die, die einen Partner haben, sind oft unzufrieden. Am häufigsten ist zu wenig oder gar keine Lust. Und die Forscher stellen in den letzten Jahren eine zunehmende Verschlechterung fest.[1] In einer amerikanischen Studie gaben 43 % der Frauen und 35 % der Männer an, unter sexuellen Störungen zu leiden.[2] Menschen, die nicht sexuell aktiv sind, haben eine deutlich niedrigere Lebensqualität.

Einzelnachweise

Gunter Schmidt, Inst. f. Sexualforschung: persönliche Mitteilung

NHSLS-Studie, Laumann et al., 1994

 

Für sexuelle Störungen gibt es viele mögliche Ursachen!

Die häufigsten Beschwerden

 

sexuelle Lustlosigkeit (Appetenzstörung, Libidoverlust) - das Verlangen nach

Sex wurde immer geringer oder ist gar nicht mehr vorhanden (Frauen, Männer)

sexuelle Hemmungen / Blockaden ('Sexual Shyness') - es bestehen Hemm-

ungen oder Blockaden gegenüber dem eigenen oder dem anderen Körper, sexuelle Aktivitäten können aufgrund der Unsicherheiten nicht genossen werden (Frauen, Männer)

sexuelle Abneigung (sexuelle Aversion) - der Gedanke an Sex wird als unan-

genehm und abstoßend erlebt, "keine Lust auf Sex".. (Frauen, Männer)

ausbleibender Orgasmus (Anorgasmie) oder Schwierigkeiten, einen Orgas-

mus zu erreichen (Frauen, Männer)

Orgasmus oder Samenerguß mit ausbleibender Befriedigung (Frauen, Männer)

sexuelle Wünsche oder auch Probleme, die in der Partnerschaft nicht ange-

sprochen werden können (Frauen, Männer)

Fetischismus oder ausgeprägte andere sexuelle Vorlieben, die nur schwierig

ins Leben integriert werden können (Frauen, Männer

plötzlicher Erregungsabbruch (Frauen, Männer)

chronische Erektionsstörungen (Fachbegriff: erektile Dysfunktion, auch bekannt

als Impotenz): der Penis wird nicht mehr (ausreichend) steif (Männer)

ausbleibende sexuelle Erregung und Lubrikationsstörungen (kein Feucht-

werden der Scheide) (Frauen)

vorzeitiger Samenerguß (Ejaculatio praecox) - tritt schon vor dem Einführen

in die Scheide oder kurz danach ein (Männer)

ausbleibender Samenerguß (Anejakulation) - trotz Erektion und intensiver Stimulation wird kein Samenerguss erreicht (Männer)

Vaginismus (ugs.: Scheidenkrampf) - aufgrund einer krampfartigen Verengung

der Scheidenmuskulatur ist das Einführen des Penis nicht oder nur unter Schmer-

zen möglich     (Frauen)

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) - (Frauen, Männer)

Postkoitale Störungen (nachorgastische Reaktion) - Depression, Gereiztheit,

innere Unruhe, Wein- oder Lachanfälle, Kopfschmerzen u.a. nach dem

Sex (Frauen, Männer)

sonstige, die Sexualität betreffende Störungen (Störungen der Sexual-

präferenz bzw. Paraphilien bzw. sexuelle Deviationen gemäß internationalem Diagnoseschema ICD-10) sind z.B.

  •  Quelle:
    Fellner, Richard L., Sexualstörungen und Sexualtherapie - Ein Leitfaden auf http://www.psychotherapiepaxis.at/artikel/, 2007; Abfrage v. 12.Mar.2009
     

Ursachen

 
 Grundsätzlich können fünf Ebenen von Ursachen unterschieden werden:
  • frühkindliche Störungen
  • verletzende Erfahrungen
  • Beziehungsprobleme in der Partnerschaft
  • konkurrierende Normen
  • körperliche Probleme

Meistens sind mehrere Ursachen an der Entstehung einer sexuellen Störung beteiligt, die alle über den Hypothalamus und das lymbische System wirke(„Sex entsteht im Gehirn“ je nachdem, auf welcher Ebene die Störung hauptsächlich begründet ist, ist eine andere Therapie erforderlich.

Erscheinungsformen

  

Die oben genannten vielschichtigen Ursachen

für sexuelle Störungen haben verschiedenste Erscheinungsformen. Die meisten Ursachen können jede dieser Störungen hervorrufen. Zu jeder Phase einer sexuellen Begegnung gibt es entsprechende Störungen.     

 

Fehlende Partnerschaft

Durch die heute notwendigen Arbeits- und Wohnortswechsel ist es zunehmend schwierig, langfristige Beziehungen zu pflegen. Der Anteil der Allein-Lebenden (Single), der wechselnden Partnerschaften und der zusammengesetzten Familien ("Stieffamilien") nimmt stetig zu. Partnerschaften enden schneller, die Zeiten von Partnerlosigkeit dauern länger. Gleichzeitig besteht die Sehnsucht nach einer erfüllenden Beziehung. Die Fähigkeit, schnell erfolgreich neue Partner zu suchen, zu finden, für sich zu gewinnen und dann zu halten, ist nicht im notwendigen Umfang vorhanden.

 

Lustlosigkeit

Nur wenige Paare sprechen offen und frei über die eigenen sexuellen Wünsche und über die gemeinsame Erfüllung - selbst in sogenannten normalen Beziehungen nicht. Dadurch ist das Sexualleben wesentlich weniger erfüllend als es sein könnte. Oft sind da auch Ängste und Unsicherheiten, und es kommt zu vielen gegenseitigen Verletzungen, über die ebenfalls nicht gesprochen wird. Das führt zu Lustlosigkeit (Libidoverlust) bis Abneigung - und dies zu zusätzlichem Frust.

Lustlosigkeit kann auch Ausdruck von abgewehrten Bedürfnissen sein, die der Betroffene bei sich selbst oder bei seinem Partner verurteilt. Lustlosigkeit kann auch einfach vorgeschoben sein, aus Scham oder aus Angst vor Versagen. Lustlosigkeit kann auch Ausdruck eines Paarkonfliktes sein, bei dem es um Macht geht, oder um erlebte Kränkung, oder weil der andere nicht (mehr) den eigenen Erwartungen entspricht. Lustlosigkeit kann auch Ausdruck von einer tieferen Angst vor alten, verdrängten unangenehmen Erfahrungen und den damit verbundenen schmerzlichen Gefühlen sein. Verstärkt kann sich das auch als Scham, Abneigung, Ekel, besondere Prüderie ausdrücken. Oder umgekehrt, dass sich der eine Partner besonders fordernd verhält, wissend, dass die Zurückhaltung des Andern nicht zu gemeinsamen sexuellem Handeln führt.

Impotenz

Beim Mann wird bei Impotenz der Penis ungenügend oder gar nicht steif oder erschlafft zu früh (Erektionsstörung). Bei der Frau wird die Scheide nicht oder unzureichend feucht. Manchmal entwickelt sich dann ein ausgeklügeltes Vermeidungsverhalten gegen sexuelle Situationen bis zu einer ausgeprägten Phobie. Bei Frauen tritt dies öfter in der Schwangerschaft (Aufbrechen von alten Konflikten mit der eigenen Mutter), begleitend zur Kindererziehung (Konflikt zwischen der Rolle als Mutter und als Geliebte) und während der Wechseljahre auf (Hormonumstellung). Da die Frau dann „trotzdem kann“, wird sie oft vom Mann in ihrem Leid nicht wahrgenommen und nimmt sich selber nicht ernst; manchmal erst dann, wenn die Scheide sich krampfhaft zusammenzieht und ein Eindringen verhindert. Bei beiden steht dahinter meist eine alte Verletzung (Missbrauch oder frühkindliche Störung). Bei Impotenz kann es hilfreich sein, den Beischlaf nicht bewusst anzustreben, sondern sich verschiedenen Formen des Petting zu widmen.

 

Orgasmusstörung

Der Mann hat einen zu frühen oder gar keinen Samenerguss. Oder er ejakuliert zwar, aber er empfindet wenig oder gar nichts dabei. Die Frau hat selbst bei gefühlvollem intensivem Streicheln keinen Orgasmus. Damit verbunden ist oft eine tiefe Angst vor dem anderen Geschlecht oder eine grundsätzliche Angst vor Kontrollverlust - und nach teilweise vertretener Ansicht letztlich die Angst vor dem Tod.

 

Körperliche und medizinische Störungen

Alkohol verhindert Sex (negative Wirkung ab 0,4 ‰), ebenso Übermüdung und Stress. Drogen und viele Medikamente (bei Psychopharmaka 50% aller Langzeittherapien) führen zu sexuellen Störungen. 56 % der Raucher leiden an sexuellen Störungen. Bei Bluthochdruck leiden 17 % der unbehandelten und 25 % der behandelten Männern an Erektionsstörungen. Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). 5 % der Störungen sind Hormonstörungen (Testosteronmangel). 90 % der MS-Patienten leiden an Impotenz. Viele Störungen sind Folge einer Genitaloperation (Prostata)

 

 

Erschwertes Kinderkriegen 

Einige Sexualstörungen führen zu verminderter Zeugungsfähigkeit beim Mann und/oder verminderter Fruchtbarkeit bei der Frau. Für Paare mit Kinderwunsch ist das eine große Not. Zur Behandlung siehe auch: Unfruchtbarkeit.